Kienzle-Prozessanalytik GmbH |
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Die Kienzle-Prozessanalytik GmbH entwickelt, fertigt und vertreibt hochsensible und schnelle optische Mess- und Analysesysteme für den industriellen Einsatz, insbesondere für die Prozesskontrolle. Die spezielle Kompetenz der im Jahre 1999 aus dem wissenschaftlichen Umfeld der Lasertechnik der Universität Kiel gegründeten und in Flensburg ansässigen Gesellschaft ist dabei die Entwicklung und Anpassung spezifischer Lichtquellen und Detektoren sowie der dazugehörigen Auswerteelektronik. Grundlage sind in der Regel selbst entwickelte Laserlichtquellen, die sogenannten Microchiplaser und deren Anwendungen mittels LIF(t), der laserinduzierten, zeitintegrierenden Fluoreszenzspektroskopie.
Unter Fluoreszenz versteht man eine besondere Wechselwirkung zwischen Licht und Materie. Viele Substanzen, insbesondere organisch-chemischer Natur, sind in der Lage, eingestrahltes Licht (in der Regel UV-Laserstrahlung ) zunächst aufzunehmen und dann innerhalb von Nanosekunden wiederum in Form von Licht zurückzugeben. Wenn man diese so induzierte „Lichtantwort“ auffängt und einem geeigneten Detektor zuleitet, erhält man, insbesondere in Verbindung mit der praktizierten und einzigartigen zeitaufgelösten Detektion, vielfältige Informationen in Echtzeit. Öle, Schmierstoffe und Fette sowie Fertigungshilfsstoffe aller Art, die sich strukturell aus der großen Familie der Kohlenwasserstoffe herleiten, sind dabei besonders gut der Fluoreszenzspektroskopie zugänglich. Flexible Lichtleiterkabel und spezielle, an die individuelle Anwendung angepasste Messköpfe ermöglichen es, diese Technologie verfahrenstechnisch unmittelbar in kontinuierlich laufende Fertigungsprozesse einzugliedern.
Als typische Anwendungsbeispiele aus dem weiten Bereich der Oberflächenanalytik sind sowohl die Konzentrations- und Schichtdickenbestimmung als auch die Inline-Überwachung der Effektivität von Reinigungsprozessen hervorzuheben. Eine Besonderheit bei diesen Anwendungen ist, dass das Verfahren weitgehend unabhängig von der Oberflächenbeschaffenheit arbeitet, bzw. sich diese in der Regel nicht störend auf das Verfahren auswirkt oder die Anwendbarkeit einschränkt. Darüber hinaus ist die Anwendungsvielfalt aber noch sehr viel breiter angelegt. Die Nutzung dieser Technologie trägt entscheidend zur Lösung bislang ungelöster prozessanalytischer Fragestellungen bei und wirkt sich, auch bedingt durch eine enorme Zeitersparnis, bei der unmittelbaren Produktionskontrolle und als effektive Maßnahme zur Qualitätssicherung als besonders wertschöpfend aus.
Optische Prozessanalytik




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